Über 200 Millionen Franken in Schulen investiert, Learning Factory ETH gestartet – Bildung ist Investition in die Zukunft Zugs.
Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft. In meiner Amtszeit haben wir dafür gesorgt, dass unsere Stadt diese Investition konsequent tätigt.
Was wir erreicht haben
- Über CHF 200 Millionen in die Schulinfrastruktur investiert – neue Schulhäuser, Sanierungen, zeitgemässe Lernumgebungen
- Learning Factory der ETH Zürich in Zug angesiedelt – ein internationales Leuchtturmprojekt, das das duale Bildungssystem fördert
- Bildungspartnerschaften mit Hochschulen und Privatwirtschaft etabliert
- Digitale Schulinfrastruktur ausgebaut
Die Learning Factory – Ein einzigartiges Lernmodell in der Schweiz
Die Learning Factory der ETH Zürich bildet Ingenieurinnen und Ingenieure praxisnah aus – mit modernsten Produktionsanlagen direkt in der Stadt Zug. Was in anderen Ländern als Bildungsinnovation gilt, ist in Zug bereits Realität.
Hinter diesem Projekt steckt eine persönliche Initiative: Ich habe die Idee entwickelt und bin auf die Suche nach dem richtigen Partner gegangen. Nach einer sorgfältigen Analyse – Uni Zug, Fachhochschule oder ETH? – war klar: Die ETH ist offen, visionär und sucht genau die Nähe zu Firmen und jungen Menschen, die wir in Zug bieten können. Nach dem Motto «no risk, no fun» bin ich auf die ETH zugegangen – und die Reaktion war positiv.
Im November 2022 habe ich die Kantonsregierung sowie sieben Zuger Unternehmen eingeladen. Gemeinsam mit der ETH haben wir das Konzept vorgestellt: das duale System voll ausnutzen, Studierende und Firmen zusammenbringen, Innovation fördern und junge Talente in Zug halten. Die Zusammenarbeit mit der ETH, dem Kanton und allen beteiligten Unternehmen war von Anfang an ausgezeichnet.
Das Ergebnis: Der Grosse Gemeinderat hat das Projekt mit 36:0 Stimmen gutgeheissen. Eine Konstellation wie diese – ETH, Kantonsregierung, Privatwirtschaft und Stadt Zug Hand in Hand – hat es in der Schweiz in dieser Form noch nicht gegeben.
Heute lernen hier über 200 Studierende pro Jahr an der Schnittstelle von Hochschule und Industrie. Unternehmen aus der Region profitieren von ausgebildeten Fachkräften, die den Standort kennen – und in Zug bleiben wollen.
Was kommt als nächstes
- Weitere Schulbauten und Sanierungen in den nächsten zehn Jahren – geplantes Investitionsvolumen: mehrere hundert Millionen Franken
- Ausbau der Bildungspartnerschaften mit ETH, weiteren Firmen und Hochschulen
- Stärkung der Berufsbildung als gleichwertige Alternative zum akademischen Weg
- Digitale Bildungsinfrastruktur weiterentwickeln
Bildung ist Standortpolitik
Ein guter Schulstandort zieht Familien an, hält Fachkräfte, stärkt die Wirtschaft. Bildungsinvestitionen sind keine Ausgaben – sie sind der klügste Beitrag zur langfristigen Stärke unserer Stadt.

